Textilhandel: Traditionshäuser zum Wandel gezwungen | |
Ein Jahr der Katastrophen war 2008 für den deutschen Textil-Einzelhandel. Die Spitze des Eisberges bilden der Textilhändler Wehmeyer und die Warenhauskette Hertie, die Insolvenz anmelden mussten. Die Handelskette SinnLeffers sah sich gezwungen, im Rahmen einer so genannten Plan-Insolvenz in Eigenverwaltung 22 ihrer 47 Filialen zu schließen. Die Metro schrieb ihre Handelskette Adler als Folge des Umsatzrückgangs im Textilhandel nahezu komplett ab, und, und, und ... | Worin liegen die Ursachen für die Branchenkrise? Ein Blick hinter die Kulissen offenbart Erstaunliches: Discounter wie ALDI gehören zu den TOP 10 des deutschen Textilhandels und machen Traditionshäusern das Leben zunehmend schwerer, besonders in wirtschaftlich turbulenten Zeiten. Ohne eine gezieltere Ausrichtung auf klar definierte Kundengruppen und aufmerksamkeitsstarke Maßnahmen der Standort-PR werden es die verbliebenen Traditionshäuser 2009 noch schwerer haben, sich im Markt zu behaupten. |




