Jugendliche wollen Computer statt Zeitungen | |
Jugendliche in Deutschland wollen ihren PC. Der Computer ist ihnen 2006 erstmals wichtiger als das TV-Gerät. Zeitungen und Zeitschriften dagegen gelten als entbehrlich. Der Tod der Printmedien kündigt sich an. Ein heftiges Beben droht der Medienlandschaft. Erstmals sind Computer für Jugendliche wichtiger als das Fernsehgerät. Und: Den Printmedien droht Schlimmes. Denn auf sie können Teenager nahezu komplett verzichten. Ein ganzer Medienzweig steht mittelfristig vor dem Aus. Dies sind Ergebnisse der aktuellen JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi-)Media), die mit einer repräsentativen Umfrage unter 1.200 Jugendlichen die Veränderung des Medienverhaltens und damit die Verschiebung der medialen Machtverhältnisse dokumentiert. Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest untersucht mit der JIM-Studie seit 1998 das Medienverhalten von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren in Deutschland. Erstmals jedoch bedeutet der Computer den Jugendlichen mehr als das Fernsehgerät: Etwa ein Viertel der Befragten gibt an, dass sie den PC am wenigsten von allen Mediengeräten entbehren können (s. Grafik). | Mit diesem Ergebnis wird das Fernsehgerät als langjähriger Spitzenreiter (1998 noch 37 Prozent) auf Platz zwei der Beliebtheitsskala verwiesen ? gleichauf mit dem Internet (je 19 Prozent), dessen Nutzung in der Studie separat von der PC-Nutzung behandelt wird. |


